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Das Helix Piercing ist in geschichtlicher Hinsicht vor allem in Teilen Afrikas und einem Volk im Südwesten Äthiopiens verbreitet und steht als Symbol für Schönheit und Wohlstand.
In Südostasien werden die einstichlöcher oftmals von Jägern mit Eckzähnen oder klauen von Bären und Leoparden geschmückt.
Diese Methoden dienen größtenteils als Zeichen der sozialen Rangordnung der der Erfahrenheit des Stammesmitgliedes.
Im westlichen Kulturkreis etablierte sich das Helix Piercing ähnlich wie das am Tragus etwa um 1990 als modisches Accessoire.
Die Helix befindet sich außerhalb der Ohrmuschel und bildet die wulstartige Umrandung.
Da es sich hier um reines Knorpelgewebe, dass nicht durchblutet wird, handelt, kann hier die Heilungsphase mehr Zeit in Anspruch nehmen als bei anderen Stellen wie zum Beispiel das Ohrläppchen.
Die zu piercende Stelle an der Helix wird zunächst wie üblich desinfiziert und dann die vorher markierte Stelle mit einer speziellen Nadel durchstochen.
Der Heilungsprozess nimmt in etwa 3 bis 6 Monate in Anspruch.
Auch hier kann auf die Methode des Punchens, dem ausstanzen mit einer Hohlnadel zurückgegriffen werden, die die Heilung um einen wesentlichen Anteil der Zeit verkürzt.
Als beliebter Piercing Schmuck wird hier gern auf Ball Closure Ring oder einen Labret-Stecker zurück gegriffen.
Bis zur abgeschlossenen Heilung wird, um das frisch durchstochene Gewebe nicht zusätzlich zu belasten häufig ein gerader Barbell empfohlen.
Bei mehreren aneinander reihenden Helix Piercings ist das Modell eines spiralförmigen Barbells sehr beliebt.
Jedoch müssen bei der Entscheidung für eine solche Spirale, bereits beim stechen schon die Abstände der einzelnen Einstiche abgestimmt werden.